Ägypten 2007 - DigiFotoKasten

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Urlaubsfotos


Ägyptenurlaub mit Nilreuzfahrt im September 2007


Flug und Ankunft in Hurghada am Abend und eine Nacht im Hotel.
Am nächsten Morgen (wirklich am Morgen!!!) Bustransfer nach Luxor.
Einschiffung auf unser Schiff der "Nil Crown II". Anschließend Busfahrt nach Theben West.
Am nächsten frühen Morgen auf in das Tal der Könige. In der Mittagshitze ist es in dem Kessel kaum noch auszuhalten. Abends legt das Schiff ab und beginnt seine Reise auf den Oberen Nil nach Assuan mit den einzelnen Tempeln als Zwischenstationen.

Man schippert überwiegend Nachts. Das Anlegen des Schiffes ist immer wieder ein Schauspiel. Es kommen scheinbar immer alle Flusskreuzfahrtschiffe zur selben Zeit an der selben Anlegestelle an. Das Rangieren, das Hin und Her ist faszienierend. Bis auf ein paar Zentimeter wird vor und zurück gesteuert. Irgendwie wird von den Kapitänen ausgehandelt wer später als erstes wieder ablegen kann oder darf bzw. als letztes. Dem entsprechend wird wieder abgelegt und neu angelegt. Das Knäuel löst sich dann doch irgendwann in Wohlgefallen auf und jedes hat seinen Platz gefunden.

Durch das nebeneinander Ankern der Schiffe ist man einerseits froh das man das Fenster aufmachen kann, wenn man ganz Aussen mit dem Schiff liegt. Der Weg ans Ufer bzw. an den Kai kann dann schon mal über 5 oder 6 Schiffe gehen. Die imposante Breite des Nils läßt das zu. Anderseits bleibt immer ein Spalt zwischen den Schiffen und man muss es abpassen das man für kurze Zeit das Fenster öffenen kann, wenn nicht gerade die Motoren laufen und die Abgase zwischen den Schiffen durchziehen. Ich selbst habe mich dabei ein bischen schwer getan, da ich gewöhnt bin bei offenem Fenster zu schlafen. Aber die Klimaumstelllung hat auch mich sehr gut schlafen lassen.

Nach dem Kennenlernen und einer Unterhaltung mit Reisenden auf den Nachbarschiffen ist uns schon am zweiten Tag der Nilkreuzfahrt bewusst geworden wieviel Glück wir mit unseren Reiseleiter hatten. Wir waren während des Ramadam unterwegs und dieser durfte von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts trinken und essen. Er hat sich streng daran gehalten. Trotz der Hitze hat er alle Touren und Besichtigungen mit uns mitgemacht und sehr detaillierte Erklärungen und Ausführungen zum Land und den einzelnen Tempeln gemacht. Bei anderen lief es anscheinend nicht so gut ab. Die Reiseleiter haben ihre Herde abgesetzt und anschließend sich selbst und die Herde sich selbst überlassen.

In Assuan angekommen wurde noch der Obelisk besichtigt und wir haben die Zusatztour nach Abu Simbel gebucht. Kann ich nur Empfehlen. Zwar etwas anstrengend durch den Bustransfer, aber es lohnt sich.

Mit dem Essen auf dem Schiff waren wir ausserordenlich Zufrieden. Man hat am Buffet immer etwas gefunden. Ein bischen mehr Gewürze und heimische Küche war das Einzige was mehr hätte sein können.
Besser auf alles Fälle als im Hotel bei unserem anschließenden Badeurlaub.

Die Wüstentour wurde von Hurghada, wo unsere Badehotel war, aus gestartet.
Kamelreiten ist obligatorisch und für eine Runde auch ganz lustig. Abends dann zum Sternegucken. Dabei kann man erfahren, was wirklich Stockdunkel heißt. Allein vom Jeep bis zu dem kleinen erleuchteten Kreis, wo ein modernes Teleskop steht, zu kommen gibt einem ein unsicheres Gefühl beim Laufen. Was heißt da Laufen. Es war mehr ein Tasten und Fühlen mit den Füßen und Erleichterung, wenn man nach einer gefühlten Ewigkeit, angekommen ist.

Mein Fazit ist, dass ich gerne, wenn es die politischen Umstände in der Region dort Unten es wieder zulassen, noch den unteren Nil mit den Pyramiden und Kairo besuchen möchte.

Hier geht es zu den Bildern.

 
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